Titel: Cannibal- Wir ernten was wir säen

 

Autor: Yuuri Matsumoto

 

Verlag: Edition Trailerspot

 

Erscheinungsjahr: 2016

Inhalt

Ein einziger Morgen sollte das Leben der Studenten Nishiko und Mamoru komplett ändern. Ein grauenhafter Vorfall auf dem Campus war der Auftakt für etwas, woran niemand gedacht hatte. Sie wurden Zeuge, wie ein Mitstudent einen jungen Mann angreift und ihn augenscheinlich fressen will. Spielt die Welt jetzt komplett verrückt? Zombies sind nicht real! Doch Nishiko und Mamoru stehen schon bald vor einer Bedrohung, die durchaus real ist. Die Welt verändert sich und Regeln werden außer Kraft gesetzt. Jetzt heißt es nur noch Überleben!

Schreibstil

Der Schreibstil ist gut und sorgt über das, für die Erzählung angemessene Tempo, weswegen auf tiefgründige Chraktere verzichtet wird. Dies ist, in meinen Augen, vollkommen in Ordnung, da der Fokus auf der Flucht und dem Umschwung der Welt liegt. Jedoch hätte ich mir an einigen Stellen zum Beispiel bei der Gründung von Zombie Town gerne mit Details und Informationen gehabt.

Fazit

Ich mochte das Buch trotz kleinerer Schwächen sehr gerne und folge den Werdegang des Autors mit großem Interesse. Besonders möchte ich dieses Werk denjenigen ans Herz legen, welche von dem gewöhnlichen Zombie-Hype die Nase voll haben und etwas anderes suchen.


Titel: Blutroter Kuss

 

Autorin: Sharon Page

 

Verlag: MIRA Erotik

 

Erscheinungsjahr: 2011

Inhalt

London, 19. Jahrhundert:
Serena Larks ist eigentlich nur eine Gouvernante ohne Eltern. Doch als sie von wilden und leidenschaftlichen Träumen heimgesucht wird, hat sie die Vorahnung, dass hinter ihrer Herkunft ein Geheimnis lauern könnte, was ihr eigenes Leben verändern wird.
So versucht sie mit allen Mitteln herauszufinden, wer ihre Eltern wirklich waren, denn Lord Ashcroft, auf dessen Hilfe sie angewiesen ist und der ihr ein zu Hause gibt, glaubt sie schon lange nicht mehr. Gemeinsam mit dem verruchten Drake Swift und dem vornehmen Lord Jonathan Sommersby, beides Vampirjäger gerät sie in gefährliche Abenteuer, die nebenbei noch ihre Leidenschaft entfachen und am Ende steht sie ihrem Geheimnis gegenüber, was alles für immer verändern könnte und sie muss sich entscheiden. Nicht nur zwischen der Liebe zu zwei Männern, sondern auch zwischen der Zukunft ihres Daseins und wie sie es bestreiten möchte.

Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich bilhaft und farbenprächtig. Man kann sich sehr gut einfühlen und gerade bei den unterschiedlichen Erotikszenen, auch mit männlichen gleichgeschlechtlichen Partnern, prickelte es mit dem einen oder anderen Schauer auf dem Rücken.

Fazit

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, denn auch wenn Vampire aufgrund des allgemeinen Hypes eher ausgelutscht  sind, hat dieses Buch eine besondere Magie.


Titel: Inzest! Carl und seine Töchter

 

Autorin: T. B. Ems

 

Verlag: Bookrix

 

Erscheinungsjahr: 2016

Inhalt

Die Geschichte wird nach einem kurzen Einblick in Carls Jugend, von seinen Töchtern erzählt.

INZEST! Beschreibt das Leben mit ihrem Vater Carl, der sie über Jahre hinweg missbrauchte und einer alkoholkranken Mutter, die ihre Augen und Ohren verschloss.

Das Buch zeigt Ihnen erschütternde Einblicke. Körperliche Misshandlungen, sexuelle Übergriffe und psychische Verletzungen.

Die schweren seelischen Schäden, brauchten Jahre um zu heilen. Die traumatischen und damit lebensbestimmenden Ereignisse, prägen das Leben der Mädchen noch heute.

Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin ist sehr authentisch und für diese Art von Erzählung absolut geeignet. Zwar sind die Sätze teilweise etwas kurz, aber dafür verstärken sie die beklemmende, düstere Atmosphäre und lassen besonders die Qualen der Opfer sehr realitätsnahe erscheinen

Fazit

Ich habe dieses Buch mit großen Interesse gelesen und freue mich auf weitere Werke der Autorin. Allerdings gebe ich mit Nachdruck zu bedenken, das dieses Buch nichts für schwache Nerven ist. Bei Unsicherheit ist eine Leseprobe ratsam.


Titel: Der Lavendelgarten

 

Autorin: Lucinda Riley

 

Verlag: Goldmann Taschenbuch

 

Erscheinungsjahr: 2013

Inhalt

Jahrelang hat Emilie de la Martinières darum gekämpft, sich eine Existenz jenseits ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre glamouröse, unnahbare Mutter Valérie stirbt, lastet das Erbe der Familie allein auf Emilies Schultern. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château in der Provence. Der Zufall spielt ihr eine Gedichtsammlung in die Hände, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war – einer tragischen Liebesgeschichte, die das Schicksal der de la Martinières für immer bestimmen sollte. Doch schließlich erkennt Emilie, dass es noch nicht zu spät ist, die Tür zu einer anderen Zukunft aufzustoßen …

Schreibstil

Dieses Buch ist für mich das Beste, was die Autorin bisher verfasst hat. Es ist sehr bildhaft, einfühlsam und vor allem nicht zu klischeehaft beschrieben. Ferner zeigt diese Geschichte dem Leser, das man vor sich selbst nicht fliehen kann und das manchmal nicht alles Gold ist, was glänzt

Fazit

Ich habe dieses Buch sehr genossen und werde mir mit Sicherheit noch weitere Bücher holen. Sie erweckt den Wunsch, selbst mal ein altes Château aufzusuchen.


Titel: Der dunkle Lotus

 

Autor: Yuuri Matsumoto

 

Erscheinungsjahr: 2015

 

Verlag: Edition Trailerspot

Inhalt

Jinx ist Realist. Er lebt in einer kleinen Wohnung, zusammen mit seinem Kater Umi. Er hat seltsame Träume und bekommt Hilfe von Dr. Nakamura, der wohl mehr weiß, als er zugibt. Als Jinx nach seiner Sitzung bei Dr. Nakamura heim fährt, fängt es an zu schneien. Im Schneegestöber rempelt er jemanden an, nicht wissend, dass seine reale Welt zu bröckeln beginnt, und dass sein Schicksal in diesem Moment seinen eigenen Lauf nimmt. Ein Schicksal, dem Jinx nicht entkommen kann. Schon bald muss Jinx sich mit der Tatsache auseinander setzen, dass die Realität nicht das Einzige ist, das ihm abhandenkommt - auch seine Gefühle meinen verrücktspielen zu müssen.

Schreibstil

Der Schreibstil ist sehr dynamisch und passt ausgezeichnet zum Rahmen des Buches, auch wenn die Beschreibungen teilweise etwas ausführlicher hätten sein können. Aber die Personen sind überzeugend charakterisiert, was sie in erster Linie durch ihr Handeln tun. Besonders gut gefällt mir der homoerotische Touch, weil er nicht so häufig in Fantasy-Romanen zu finden ist.

Fazit

Der Autor hat sich, im Vergleich zu Erstling, sehr verbessert, auch wenn sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist. "Der dunkle Lotus" ist ein guter Fantasy-Roman, der nicht zuletzt durch seine Handlung und die Homoerotik heraussticht und somit selbst eingefleischte Leser des Genres überraschen wird. Ich werde seine Laufbahn weiter verfolgen und erwarte das nächste Buch.


Titel: Schattenjagd

 

Autor: Wolfgang Hohlbein

 

Verlag: Heyne Taschenbuch

 

Erscheinungsjahr: 2005

Inhalt

„Schattenjagd“ ist für David das beste Computerspiel aller Zeiten. Bald beginnt die virtuelle Welt jedoch nach der Wirklichkeit zu greifen, und ihre Geschöpfe entwickeln ein unheimliches Eigenleben. Gemeinsam mit Valerie versucht David, ein letztes Mal in das Spiel einzusteigen, um die bedrohlichen Geschöpfe der „Schattenjagd“ aufzuhalten.

Schreibstil

Der Schreibstil ist einfach, aber bildhaft und gestaltet, trotz der beachtlichen Länge das Buch sehr spannend, auch wenn mich das Fehlen von Kapiteln etwas irritiert hat.

Fazit

Wolfgang Hohlbein ist einer der erfolgreichsten deutschen Fantasyautoren und das in meinen Augen zurecht. Nicht nur, das "Schattenjagd" sehr spannend ist. Ich finde es auch sehr lobenswert, das er sich kritisch mit dem Thema "Computer" auseinander setzt


Titel: Der Kuss des Vampirs

 

Autor: Whitley Strieber

 

Verlag: Goldmann Taschenbuch

 

Erscheinungsjahr: 2002

Inhalt

Miriam Blaylock ist ein ganz besonderer Vampir: Sie ist eine Hüterin ihrer Art. Miriam entstammt einem sehr reinen, uralten Vampirgeschlecht, das vor Millionen von Jahren auf die Erde kam und Menschen als natürliche Nahrungsquelle züchtete. Doch die Zeiten haben sich geändert. Die Menschen sind für sie zur Bedrohung geworden, und Miriam scheint die Einzige zu sein, die sich dieser Gefahr bewusst ist. Paul Ward ist CIA-Agent und widmet sein Leben der Tötung von Vampiren. In Asien konnte er fast alle Vampire auslöschen, nur Miriam gelang in letzter Sekunde die Flucht nach Europa. Paul nimmt ihre Spur in Frankreich wieder auf, wo sie versucht, die noch lebenden Vampire zu warnen. Wieder entkommt sie ihm nur knapp. Erst in New York treffen die beiden aufeinander, doch Miriam hat Paul eine Falle gestellt. Sie verführt ihn und stellt zu ihrer beider Überraschung fest, dass Paul kein gewöhnlicher Mensch ist. Er ist einer der seltenen Vampire, die sich nicht von Blut ernähren müssen, eine Art Zwischenschritt in der Evolution. Die beiden verlieben sich ineinander, und Miriam erwartet schliesslich sogar ein Kind von ihm – es war die letzte Chance, die Gefahr einer völligen Auslöschung ihrer Art zu bannen. Paul muss sich jedoch mit der bitteren Erkenntnis abfinden, seine eigene Spezies gejagt zu haben.

Schreibstil

Striebers Schreibstil ist sehr spannend und bildhaft, auch wenn die erotischen Szenen und auch die chrakterlichen Zwiespalte sehr heftig sind. Außerdem scheint das Ende leicht verwirrend.

Fazit

Obwohl das Buch sicherlich nicht dem heutigen Vampirgeschmack entspricht, habe ich es gerne gelesen.


Titel: Der Jadegürtel

 

Autorin: Anne Maybury

 

Verlag: Bastei-Lübbe

 

Erscheinungsjahr: 1991

Inhalt

Sarah Brent ist Spezialistin für Edelsteine. Im Auftrag einer reichen Amerikanerin versucht sie, in Hongkong einen chinesischen Jadegürtel zu erwerben. Als sie den Schmuck sieht, weiss sie, dass ein Verbrechen damit verbunden sein muss. Auch ihr Mann Marius und ihr Vater scheinen in das Geschehen verwickelt zu sein.

Schreibstil

Der Schreibstil von Anne Maybury ist sehr spannend und bildhaft, an einigen Stellen fast träumerisch. Er erweckt den Wunsch, in Asien zu sein oder auch sich mit Edelsteinen zu beschäftigen. So mancher Leser wird die vermeintlichen Klunker danach mit anderen Augen sehen.

Fazit

Das Buch ist lesenswert und ich freue mich auf weitere Werke der Autorin.


Titel: Das Haus der verlorenen Düfte

 

Autorin: Melisse J.Rose

 

Verlag: Aufbau Taschenbuch

 

Erscheinungsjahr: 2013

 

Inhalt

Die Macht eines legendären Parfüms 1799 entdeckt der Parfümeur Giles L’Étoile im Gefolge einer ägyptischen Expedition die Mumien zweier Liebender, die sich noch im Tod an den Händen halten. Bei ihnen wird ein geheimnisvolles Artefakt aus der Parfümmanufaktur Kleopatras gefunden. Mehr als zweihundert Jahre später versuchen die Geschwister Jac und Robert L’Étoile, ihr Familienunternehmen vor dem Bankrott zu bewahren, und kommen der alten Legende eines Duftes auf die Spur, der den Menschen über den Tod hinaus ihren Weg weisen soll. Plötzlich verschwindet Robbie, und in seinem Labor wird ein Toter gefunden. Gemeinsam mit ihrem Exfreund Griffin macht sich Jac auf die Suche nach ihrem Bruder und der Rezeptur und verstrickt sich immer tiefer im Labyrinth der Vergangenheit.

Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin treibt die Spannung Stück für Stück zum Höhepunkt. Dabei beweist sie, besonders im Hinblick auf Jac, besonderes Einfühlungsvermögen. Außerdem ist ihr Fachwissen bezüglich der Parfumherstellung beeindruckend.

Fazit

Ich habe dieses Buch verschlungen und freue mich auf weitere Werke der Autorin. Außerdem erweckte es in mir den Wunsch, selbst einmal eine Duftwerkstatt zu besichtigen.


Titel: Der Kuss des Todes

 

Autor: Whitley Strieber

 

Verlag: Goldmann

 

Erscheinungsjahr: 2002

 

Inhalt

Ewige Jugend wäre etwas Wunderbares – wenn denn alle daran teilhaben könnten. Doch wieder einmal steht dem Vampir Miriam Blaylock der Abschied von ihrem derzeitigen Ehemann bevor, dem keine Unsterblichkeit vergönnt ist. Als sie sich auf die Suche nach einem neuen Partner begibt, muss sie allerdings erkennen, dass Liebe und Tod stets Hand in Hand gehen …

Schreibstil

Der Schreibstil ist sehr düster und zeitweise recht brutal, passt aber sehr gut zu der Atmosphäre. Man spürt die unterschwellige psychologische Kritik des Autors am Jugendwahn und dem Wunsch nach ewigem Leben. Auch ist der Roman sehr erfrischend im Vergleich zu anderen Vampirgeschichten, welche heute den Markt überschwemmen. Allerdings wirkt die Handlung zeitweise verwirrend.

Fazit

Ich freue mich "Der Kuss des Vampirs" und auf weitere Bücher des Autors. 


Titel: Das verlorene Labyrinth

 

Autorin: Kate Mosse

 

Verlag: Droemer HC

 

Erscheinungsjahr: 2006

Inhalt


Bei Ausgrabungen in einer Höhle im Herzen des Languedoc entdeckt Alice Tanner zwei Skelette und eine labyrinthische Wandmalerei. Der Hauch des Bösen, der über der archäologischen Stätte liegt, weckt dunkle Vorahnungen in ihr. Als sich die Polizei einschaltet, verstärkt sich Alices Gefühl, dass an dem rätselhaften Ort etwas geschehen ist, das im Verborgenen hätte bleiben sollen. Etwas, das weit in die Vergangenheit zurückreicht ...
Achthundert Jahre zuvor erhält die junge Alais am gleichen Ort ein Buch mit fremdartigen Zeichen und Diagrammen, deren schicksalhafte Bedeutung sie kennt. Sie weiß, dass sie das Geheimnis des Buches hüten muss – um jeden Preis.
Verlust, Intrige, Gewalt und Leidenschaft prägen fortan das Leben beider Frauen. Es soll nicht die einzige Verknüpfung ihrer Schicksale bleiben .

Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und trotz der Länge sehr spannened. Außerdem beweist sie sehr gute geschichtliche Kenntnisse. Doch aufgrund der häufigen Zeit- und Perspektivwechsel verlangt das Buch die volle Aufmerksamkeit des Lesers

Fazit

Obwohl es keine leichte Kost ist, habe ich das Buch sehr genossen und weitere Werke liegen bereit